VISION

UND ZIELE

Unser Auftrag

Das Konsortium leistet Pionierarbeit bei einem neuartigen translationalen Ansatz zur Herstellung und Verabreichung von verankerungsabhängigen Zellen. Da diese Technologie die Implantation von Zellen ermöglicht, während diese an einem tragenden Gerüst befestigt bleiben, hat sie das Potenzial, Therapien der regenerativen Medizin bei Stuhlinkontinenz und vielen anderen klinischen Anwendungen zu verbessern.

Der ungedeckte Bedarf

Von Stuhlinkontinenz sind europaweit mehr als 67 Millionen Menschen betroffen, was ein weit verbreitetes, aber oft unterschätztes Problem für die öffentliche Gesundheit darstellt.
Obwohl sie nicht lebensbedrohlich ist, wird sie von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als eine Krankheit eingestuft, die tiefgreifende Auswirkungen auf Lebensqualität, Alltagsfunktionen, Produktivität und Gesundheitssysteme.
Trotz der hohen Prävalenz sind die derzeitigen Behandlungsmöglichkeiten nach wie vor begrenzt. Sie sind oft invasiv, nicht für alle Patienten geeignet oder bieten keinen dauerhaften Langzeitnutzen, was zu einem erheblichen ungedeckten klinischen Bedarf führt.

Unsere Vision

AMELIE entwickelt ein neuartiges Produkt aus dem Bereich des Tissue Engineering, das als kombiniertes Arzneimittel der fortgeschrittenen Therapie eingestuft wird. Dabei werden adhäsionsabhängige Zellen an einen implantierbaren, biologisch abbaubaren und klinisch qualifizierten Mikroträger gebunden, mit dem Ziel, die klinischen Symptome der Stuhlinkontinenz direkt zu lindern.

AMELIE Zielsetzungen

Zielsetzung 1:

Entwicklung neuer robuster Verfahren für die Herstellung, Charakterisierung, den Transport und die Verabreichung biologisch abbaubarer, implantierbarer Mikroträger

Zielsetzung 2:

Nachweis der Sicherheit der ASMDC-Mikroträger durch nichtklinische Tests, um die nationalen Vorschriften zu erfüllen, und Erstellung einer Produktzusammenfassung, die eine europaweite Bewertung der Technologie ermöglicht.

Zielsetzung 3:

Durchführung einer europaweiten randomisierten Doppelblindstudie, um festzustellen, ob die Mikrocarrier zu einer Verringerung der Häufigkeit von FI-Episoden führen.

Zielsetzung 4:

Einbindung nationaler und regionaler Gesellschaften mit Unterstützung europäischer Wohltätigkeitsorganisationen, Patientenunterstützungsnetzen und der Öffentlichkeit, um Kanäle für PPI-Aktivitäten und die Verbreitung von Projektentwicklungen an Patienten, die Öffentlichkeit und die wissenschaftliche Gemeinschaft zu schaffen.

Zielsetzung 5:

Entwicklung eines Geschäftsplans und einer künftigen Vermarktungsstrategie, um Patienten in ganz Europa und weltweit den Zugang zum Mikrocarrier zu ermöglichen.