ZUSAMMENARBEIT

Die Zusammenarbeit spielt im AMELIE-Projekt eine zentrale Rolle. Die Konsortiumsmitglieder arbeiten eng mit einer Reihe externer Partner zusammen, um die Verbreitung, die Wirkung und die künftige Nutzung der Forschungsergebnisse des Projekts zu maximieren.

Wohltätigkeitsorganisationen und der Dritte Sektor

Bowel Research UK hat die Zusammenarbeit mit gemeinnützigen Organisationen im Bereich Inkontinenz in ganz Europa koordiniert, um das Bewusstsein für die Therapie mit implantierbaren Zell-Mikroträgern zu schärfen, die klinische Studie zu bewerben und so die Rekrutierung von Teilnehmern zu unterstützen sowie Informationen über das Projekt an die breite Öffentlichkeit weiterzugeben.

Patienten und die Öffentlichkeit

Betroffene und die breite Öffentlichkeit liefern unschätzbare Einblicke in die Auswirkungen der Erkrankung auf den Alltag. Eine sinnvolle Einbindung geht über den Austausch von Informationen über die Forschung hinaus; sie schafft auch Möglichkeiten für einen gegenseitigen Dialog und stellt so sicher, dass die Perspektiven der Patienten in die Entwicklung neuer Therapien einfließen.
Unter der Leitung von Bowel Research UK hat die Einbindung von Patienten und der Öffentlichkeit eine wichtige Rolle bei der Entwicklung der implantierbaren Zell-Mikroträger-Therapie gespielt, indem sie während des gesamten Projekts Feedback und Perspektiven beigesteuert hat.

Fachkräfte des Gesundheitswesens

Die Zusammenarbeit mit Klinikern und Angehörigen verwandter Gesundheitsberufe in ganz Europa war ein wesentlicher Bestandteil des AMELIE-Projekts. Ihr Fachwissen hat dazu beigetragen, das Forschungsprogramm zu gestalten, den Weg zur klinischen Umsetzung zu unterstützen und das Potenzial für eine breite Anwendung der implantierbaren Zell-Mikroträger-Therapie in der klinischen Praxis zu stärken.

Wirtschaft und Industrie

Die externen Partner des AMELIE-Projekts bieten eine wichtige Möglichkeit für eine frühzeitige und kontinuierliche Zusammenarbeit mit Wirtschaft und Industrie. Das Konsortium baut zudem auf bestehenden Beziehungen zu Herstellern auf, um die zukünftige Entwicklung der Technologie zu unterstützen.
Eine enge Zusammenarbeit mit der Industrie wird dazu beitragen, die Herausforderungen im Zusammenhang mit der Kommerzialisierung der implantierbaren Zell-Mikroträger-Therapie zu identifizieren und zu bewältigen und gleichzeitig Möglichkeiten für deren weitere translationale Entwicklung zur Behandlung von Stuhlinkontinenz und anderen potenziellen klinischen Anwendungen zu schaffen.