VERWANDTE PROJEKTE

PREMSTEM

Entwicklung einer Stammzelltherapie zur Behandlung von Hirnschäden im Zusammenhang mit einer Frühgeburt.

PREMSTEM (The Brain Injury in the Premature Born Infant: Stem Cell Regeneration Research Network) vereint weltweit führende Kliniker, Forscher, Patientenvertretungsorganisationen und einen Industriepartner mit Fachkenntnissen in den Bereichen Neonatologie und Arzneimittelentwicklung.
Jedes Jahr kommen weltweit rund 15 Millionen Babys vorzeitig, also vor der 37. Schwangerschaftswoche, zur Welt. Bei vielen besteht das Risiko, eine Frühgeborenen-Enzephalopathie zu entwickeln – eine Form der Hirnschädigung, für die es derzeit keine Behandlungsmethoden gibt, mit denen sich der Schaden beheben lässt.
Das PREMSTEM-Konsortium untersucht, ob aus gespendetem Nabelschnurgewebe gewonnene Stammzellen eine neue regenerative Therapie für diese Erkrankung darstellen könnten. Im Mittelpunkt der Forschung stehen drei zentrale Fragen: Wann sollte die Behandlung erfolgen, welche Dosis ist am wirksamsten und sollten die Stammzellen über die Nase (intranasal) oder in die Blutbahn (intravenös) verabreicht werden?.
Neben der Entwicklung der Therapie werden im Rahmen des Projekts kostengünstige und benutzerfreundliche Bildgebungsverfahren entwickelt, die Ärzten helfen sollen, Hirnschädigungen bei Frühgeborenen früher und genauer zu erkennen.

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