AMELIE

AMELIE (Anchored Muscle cells für Incontinence) ist ein innovatives gemeinsames Forschungsprojekt, das im Rahmen des Rahmenprogramms „Horizont 2020“ der Europäischen Union gefördert wird.

AMELIE entwickelt eine regenerative Therapie, bei der die eigenen Muskelzellen des Patienten zur Reparatur geschädigter oder geschwächter Schließmuskeln eingesetzt werden.

Partnerschaften

Unsere Forschung

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Was wir tun: Lang anhaltende, minimalinvasive Zelltherapie

Diese Zellen sind an biologisch abbaubaren Mikroträgern befestigt, die:
  • das Überleben der Zellen fördern
  • die Geweberegeneration fördern
  • die Verabreichung der Therapie an die betroffene Stelle verbessern

AMELIE nutzt die natürlichen Selbstheilungskräfte des Körpers und zielt darauf ab, eine dauerhafte, minimalinvasive Behandlungsmethode für Stuhlinkontinenz anzubieten.

Die Technologie bietet zudem potenzielle Anwendungsmöglichkeiten bei anderen Muskelverletzungen und Erkrankungen, die über den Bereich der Darmgesundheit hinausgehen.

AMELIE vereint 13 Partnerorganisationen aus neun Ländern und bündelt Fachwissen aus Wissenschaft, Gesundheitswesen, Industrie und Forschung, um neue Behandlungsmethoden für Menschen mit Stuhlinkontinenz zu entwickeln.
Das Projekt wird vom University College London (UCL) koordiniert und von Professor Richard Day, Professor für Technologie der regenerativen Medizin am UCL, geleitet.
Kann eine Zelltherapie die Muskelfunktion wiederherstellen?

Kann eine Zelltherapie die Muskelfunktion wiederherstellen?

Stuhlinkontinenz ist ein ernstes Problem der öffentlichen Gesundheit, von dem über 67 Millionen Menschen in Europa betroffen sind. AMELIE befasst sich in erster Linie mit den Auswirkungen von Verletzungen des analen Schließmuskels durch Geburten, Operationen oder Traumata. Viele dieser Patienten kommen für die derzeitigen chirurgischen Möglichkeiten nicht in Frage. Unsere Forschung zielt darauf ab, eine neue Form der regenerativen Behandlung anzubieten, wie in diesem kurzen Video erläutert wird.

Unsere Partner

Das AMELIE-Konsortium besteht aus 13 Partnern aus ganz Europa, darunter aus dem Vereinigten Königreich, Portugal, Spanien, Frankreich, Deutschland, Italien, Österreich, Dänemark und den Niederlanden. Zu den beteiligten Organisationen zählen Universitäten, Krankenhäuser, Forschungsinstitute, Beratungsunternehmen und gemeinnützige Organisationen. Das Projekt wird vom University College London koordiniert, wobei die einzelnen Arbeitspakete von verschiedenen Partnerorganisationen geleitet werden.

Unsere Forschung

Das AMELIE-Projekt vereint ein hochgradig interdisziplinäres Expertenkonsortium, um eine neuartige regenerative Behandlungsmethode unter Verwendung autologer, aus Skelettmuskelzellen gewonnener Zellen zur Wiederherstellung der Schließmuskelfunktion zu entwickeln. Bei diesem Ansatz werden autologe, aus Skelettmuskelzellen gewonnene Zellen an implantierbare Mikroträger gebunden, um die Zellabgabe und die Einheilung bei Patienten mit Stuhlinkontinenz zu verbessern.
Die Therapie wird im Rahmen einer randomisierten klinischen Studie evaluiert. Es wird erwartet, dass diese Strategie die Zellviabilität verbessert, die Wahrscheinlichkeit einer Muskelregeneration erhöht und letztendlich zu besseren Ergebnissen bei der Kontinenz beiträgt.

Engagieren Sie sich

Die Einbindung von Interessengruppen und der Öffentlichkeit ist für den Erfolg von AMELIE von entscheidender Bedeutung. Die Einbindung der Öffentlichkeit ist für den Erfolg von AMELIE von entscheidender Bedeutung. Es wird Gelegenheiten geben, die Forschung mitzugestalten, an Fokusgruppen und Umfragen teilzunehmen, Materialien zu lesen und bei der Patientenrekrutierung für klinische Studien mitzuwirken.

Was ist die Beteiligung von Patienten und Öffentlichkeit?

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