Überlegungen zur Bioprozessierung bei der Herstellung von therapeutischen Skelett- und glatten Muskelzellen

10. September 2023

Teresa Franchi-Mendes, Marília Silva, Ana Luísa Cartaxo, Ana Fernandes-Platzgummer, Joaquim M S Cabral und Cláudia L da Silva.

Bioengineering. 2023;10(9):1067.

Tissue-Engineering-Ansätze im Muskelbereich stellen ein vielversprechendes neues Feld dar, um die aktuellen therapeutischen Herausforderungen zu bewältigen, die mit zahlreichen pathologischen Zuständen verbunden sind, die die Muskelkompartimente betreffen, entweder die Skelettmuskulatur oder die glatte Muskulatur, die für die unwillkürliche bzw. willentliche Kontraktion verantwortlich sind. In dieser Übersicht werden verschiedene Merkmale und Parameter der Bioprozessierung von Muskelzellen behandelt. Je nach Gewebetyp (glatte Muskulatur oder Skelettmuskulatur) wird der Prozess der Zellisolierung dargestellt, gefolgt von der Beschreibung der Herausforderungen, die mit der Verwendung von adultem Spendergewebe verbunden sind, und den Strategien zur Überwindung der Hürden beim Erreichen relevanter Zellzahlen für eine klinische Anwendung. Insbesondere wird die Verwendung von Stamm-/Vorläuferzellen als Quelle für glatte und Skelettmuskelzellen hervorgehoben, um ein zelluläres Produkt zu entwickeln, das in der Lage ist, die Identität und Funktionalität der Zielzellen zu erhalten. Unter Berücksichtigung der Notwendigkeit eines robusten und kosteneffizienten Bioprozesses für die Zellherstellung werden auch die Kombination von Muskelzellen mit Biomaterialien und der Bedarf an Scale-up für klinische Anwendungen angesprochen.

Hier finden Sie das vollständige Papier:

https://pubmed.ncbi.nlm.nih.gov/37760170/